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Rechter Laden: Vermieter bleibt stur
27.08.2007
von jung
Für die Schließung des rechten Szeneladens East Coast Corner fordert der Hamburger Vermieter einen hohen Preis von der Stadt: "Allein das Gesprächsangebot war mit Vorbedingungen verknüpft, die für Oberbürgermeister Roland Methling inakzeptabel waren", sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Der OB vermute deshalb, dass der Vermieter gar kein Interesse am Mietobjekt, den anderen Mietern im Haus und der Bevölkerung habe.
Nach NNN-Informationen verlangt Hauseigentümer Bernd Reichert eine Art Abfindung sowie das Angebot eines Alternativstandorts für das Geschäft , bevor er mit der Stadt über eine Kündigung des Mietvertrags verhandeln will. Hierzu ist die Kommune nicht bereit. Da Geschäftsführer Thorsten de Vries NPD-Mitglied ist, würde dies auch auf ein Sponsoring der Partei hinauslaufen. Eingeweihte vermuten, dass der Hamburger deshalb so harte Bedingungen stellt, weil er die Miete im Voraus erhalten und schon ausgegeben hat.
"Der OB hat öffentlich appelliert, den Mietvertrag zu lösen", informiert Ulrich Kunze. Mehr könne die Stadt nicht tun, denn eine juristische Handhabe gegen den rechten Laden gebe es derzeit nicht.
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