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02.12.2004
Ausländer fehlen in Kita und Schule
Jahrelang gehörten sie nach Miltzow: die Asylbewerber, die nicht nur durch ihre Kleidung ein wenig fremde Welt in den Ort brachten.
Von ALMUT JAEKEL
Miltzow - Seit einigen Wochen fehlen in der Miltzower Kindereinrichtung "Kinderhaus Kunterbunt" acht Mädchen und Jungen. 55 Steppkes wurden bisher hier betreut. Seit der Schließung des Asylbewerberheimes sind es nur noch 47.
"Zum Abschied flossen Tränen", erinnert sich die Kita-Leiterin Gerda Töpper. Und nicht nur bei den kleinen Ausländern, die nun umziehen und sich an eine neue Umgebung gewöhnen mussten. Auch die anderen Kindern seien sehr traurig gewesen. "Wir hatten ein sehr gutes Miteinander", sagt Gerda Töpper noch heute.
Besonders die Art und Weise, wie sie darüber informiert wurden, sei eigenartig gewesen: Denn zuerst hätten die Kinder berichtet, dass sie bald nicht mehr in den Gemeinde-Kindergarten kommen. Auch die Grundschule in der Nachbargemeinde Horst muss auf vier Ausländerkinder verzichten. Für sie gab es zum Abschied kleine Erinnerungsgeschenke. Doch Tränen konnten auch die nicht verhindern, sie wollten einfach nicht weggehen. weiterlesen
Ostseezeitung-Grimmen
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